GenFood – Pfusch an Gottes Bauplan

NEU(-GIERIG)  – Wissenschaft und Ertrag – Eine teuflische Mischung

Die neue ESS-Klasse – du bist was du frisst.  Der lange Weg vom blöden Huhn zur dummen Sau (by f.fun.k).

Abstecher in den Untergrund

Was:

Da  haben wir am Start: Pflanzen (Mais,…), Fische (Lachs,…), Getränke (Bierhefe,…), Vieh (Kühe,…), Medikamente,…

Wie:

Gentechnische Veränderung wirkt auf molekularer Ebene. Primäres Ziel des Eingriffs ist ein Effekt auf einer höheren Ebene, der des Organismus. Er soll Eigenschaften aufweisen, die im Rahmen der konventionellen Züchtung nicht oder nicht so einfach erreichbar sind.

Risiken:

– Physiologische

Umweltauswirkungen (Nähr-und Futterwerte)

Resistenz gegen Krankheiten

Pathogene können sekundär beeinflusst werden

– Ökologische Risiken (Umwelt, Gesundheit)

Veränderungen im Genpool der Arten bei Ausbreitung außerhalb von Kulturflächen

Folgewirkungen für biotische und abiotische Kompartimente (Boden, Gewässer)

– Ökonomische Risiken

gesellschaftliches Zusammenleben (Gen- vs Biobauern)

Finanz- und Arbeitsmärkte (Kontrolle über Patente (Saatgut))

Unverkäuflichkeit von gekennzeichneten Produkten

Aus Fachkreisen:

Die Frage, inwieweit sich das Transgen ‚einmal entlassen‘ unkontrolliert und unrückholbar ausbreiten wird, beantworten Marvier und Van Acker (2005)

‚Was möglich ist, wird auch passieren!‘

Sie halten die Transgen-Freisetzung für irreversibel. Nach ihnen ist eine Eindämmung des Genflusses nicht möglich, vor allem nicht bei selbstreproduzierenden GVO (gentechnisch veränderter Organismen).

Dagegen grosse Wort der Lobbyisten: ‚Mit gentechnisch hergestellten Nahrungsmitteln kann der Welthunger besiegt werden.‘  Na dass würde ja bedeuten, dass der Hunger also in erster Linie ein Problem der Menge und nicht der Verteilung ist.

Stellt sich am Ende doch die Frage:

Wer’s genau wissen will:

Literatur:

BioHacking

Die neu Schöpfung

Dokumentation :

Der Gen-Food Wahnsinn 2012

 

 

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